Der heiße Süden Mexikos – Tabasco und Campeche mit dem Rad

Public rest area on a not very frequently used road in a pretty little town.

Kleines Päuschen

Der heiße Süden – Tabasco und Campeche mit dem Rad
Land
: Mexiko
Von Córdoba bis Escárcega
Draus gelernt: Wenn man 5 Liter trinkt und 6 Liter ausschwitzt muss man nie aufs Klo
Schönstes kleines Wunder: 3000 Jahre alte Olmekenköpfe
Gesichtete Tiere: Zikaden, Schmetterlinge, Frösche, Schlangen, Kröten, bunte Vögel, Leguane, Libellen, Salamander, Geckos, Mücken, Käfer, Delfin, Pelikane, Möwen.
Geradelte Tage: 6
Geradelte Kilometer: 555
Durchschnittliche Kilometer pro Tag: 92.5
Insgesamt geradelte Kilometer: 29.602

Letzten Blog verpasst? Hier kommt er: Der höchste Punkt der Reise – Zentralmexikanische Bergwelt
Blog in English: Cycling Southern Mexico – Tabasco and Campeche by bike

Tabasco und Campeche mit dem Rad

Wirklich gesehen haben wir von Córdoba nichts. Trotz des Zeitdrucks beschließen wir, einen Ruhetag einzulegen und spazieren durchs Zentrum. Veracruz ist der Staat in dem der meiste Kaffee angebaut wird, also lassen wir es uns nicht nehmen das nagelneue Kaffeemuseum der Stadt (hier Robertos Bericht dazu auf spanisch) zu besichtigen. Auch eine gratis Stadtführung gibt es, zu der wir heute die einzigen Besucher sind. Nachmittags schlendern wir zurück nach Hause und fallen erschöpft aufs Bett. Der Anstieg gestern hat seine Spuren hinterlassen, uns tun die Beine zwei Tage lang weh.

Roasted and unroasted coffee beans

Ungeröstete Kaffeebohnen

Am nächsten Tag zieht sich alles hin, obwohl der Wecker schon früh klingelt. Roberto hat zwei unruhige Nächte verbracht, er hat ein ungutes Gefühl wegen der Strecke durch Veracruz. Die Landstraße führt durch Orte, von denen uns abgeraten wurde und auch die Autobahn soll nicht ganz ohne sein.

Fresh coffee from the coffee museum in Córdoba, Veracruz

So schmeckt sogar uns der Kaffee ganz ohne Milch oder Zucker

Roberto textet mit unseren mexikanischen Radlerfreunden die in der Gegend unterwegs waren. Passiert ist niemandem etwas, aber ganz wohl fühlten sie sich auch nicht. Vor Jahren haben wir beschlossen, auch ohne triftige Gründe auf unsere Gefühle zu hören. Als ich einwillige, eine Strecke mit dem Bus zu fahren, atmet Roberto beruhigt auf und fühlt sich gleich viel besser.

A pig boils another pig in a pot.

Die Mexikaner lieben es, Bilder von den Tieren zu sehen, die sie essen, auf denen diese sich darüber freuen, gerästet, gekocht oder gegrillt zu werden. So einiges werde ich in Mexiko wohkl nie verstehen.

Wir ergattern die letzten beiden Tickets und erreichen am späten Nachmittag das 300 Kilometer entfernte Coatzacoalcos. Die Sonne knallt. Ausgesprochen schön ist die Stadt nicht und die billigste Bleibe liegt einen Block vom Hafen, an dem allerlei Bars mit verdunkelten Fenstern liegen. Wir kaufen uns lieber ein Bierchen fürs Zimmer.

Welcome to "Coatza", as the locals call Coatzacoalcos

Die Einheimischen von Coatzacoalcos sagen einfach “Coatza”.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Villahermosa. Endlich ist die Landschaft komplett flach wie ein Pfannkuchen. Um uns herum wird Erdöl gepumpt und zwischendurch fühle ich mich wie in einer dieser futuristischen Zeichnungen fürs Jahr 2000: graue Fabrikanlagen mit hohen rauchenden Schornsteinen umgeben von viel zu viel Beton.

Plaza de la Paz

Platz des Friedens in Coatza

Dann geht es endlich wieder durch die Natur. Dörfer sind rar, dafür radeln wir zwischen Bananenplantagen, hohem Gras und vielen Bäumen. Immer wieder müssen wir kleinen Fröschen, dicken Kröten und Schlangen ausweichen. Kunterbunte Vögel und Schmetterlinge begleiten uns und dazu summen die Zikaden. Je größer die Bäume, umso lauter ihre Musik.

Don Daniel and Doña Fernanda

Don Daniel und Doña Fernanda

Wir machen ziemlich gute Fahrt. „Hey, heeeey“ ruft da jemand aus seiner Auffahrt. Es ist Don Daniel, der uns einlädt, die Nacht bei seiner Familie zu verbringen. „Du bist bestimmt aus den USA“, sagt er zu mir, dann wendet er sich zu Roberto: „Und du, bist du Japaner?“ ich muss schmunzeln. In halb Asien dachten die Leute Roberto sei einer der Ihren, auch wenn er die Sprache nicht sprach. Und hier im eigenen Land wird er nun schon mehrfach für einen Japaner gehalten, diesmal sogar ohne Kamera in der Hand.

Indoor camping

Heute wohnen wir mal hier.

Don Daniel und seine Frau Doña Fernanda leben in einem gemütlichen Haus 13 Kilometer außerhalb der Stadt Cárdenas. „In der Stadt ist es uns zu gefährlich, da wohnen wir lieber hier außerhalb, hier haben wir unsere Ruhe“. In einem Haus direkt neben der Autobahn seine Ruhe zu haben, das hat doch schon was. In ihrem Garten wachsen Mangos, Bananen, Maracuja und Kokosnüsse. In einem leerstehenden Gebäude dürfen wir uns ausbreiten. Sogar eine Dusche gibt es dort! Wir sind schon die dritten Reiseradler, die die beiden von der Straße her eingeladen haben.

There was a big lake next to Villahermosa's famous museum

Gleich neben dem Museum von Villahermosa liegt ein großer See.

Die letzten 70 Kilometer nach Villahermosa radeln wir flott ab. Auf dem Weg zu unseren Gastgeberinnen Tere und Gaby werden uns von allen Seiten „Tipps“ gegeben. „Bloß nie die Räder unbeaufsichtigt lassen“ heißt es, „sonst klaut man euch nicht nur die Räder sondern auch die Taschen. Auf dem Supermarktparkplatz werden schließlich auch regelmäßig die Autos aufgeknackt. Und gib gut Acht auf deine Güerrita (Blondchen), sonst klauen sie die auch gleich noch mit.“. „Also mit dem Fahrrad würde ich mich hier nicht durch trauen. Die Autofahrer fahren wie die Wilden, denen seid ihr egal. Und überhaupt werden hier ständig die Leute überfallen!“.

Tasting Travels presentation in Villahermosa.

Präsentation im Mukul-Ja in Villahermosa.

Auf die Frage, ob einem von unseren Gesprächspartnern denn schon einmal etwas passiert sei, wird fleißig der Kopf geschüttelt. „Aber man hört ja immerzu von was, da darf man niemandem trauen!“. Und genau da sehe ich das Problem. In einer Stadt in der jeder jeden mit Misstrauen begutachtet, da wird niemandem geholfen, es könnte ja eine Falle sein.

Parrot

papagei

Da wird sich auch nicht viel mit Fremden unterhalten, es könnten ja Räuber sein. Außer natürlich es sind weiße Ausländer. Die haben ihr Image weg. Und bei all dem Misstrauen, macht sich eine negative Stimmung breit. Selten wurden wir so viel angepampt wie hier. Wir verstehen es nicht so recht, so etwas haben wir in noch keiner anderen Stadt im ganzen Land erlebt. Auf einer Fußgängerbrücke werden wir von einer älteren Dame zur Sau gemacht, weil wir mit den breiten Rädern so viel Platz einnehmen. Ich muss grinsen, das Ganze erinnert mich zu sehr an Bremen, wo man fürs Radeln auf der falschen Seite oder gar auf dem Fußweg gleich von allen Seiten klein gemacht wird.

Priestess at "La Venta"

Alte Priesterin aus Stein imn “La Venta”

Tere und Gaby sind da anders. Die beiden sind reiselustig, neugierig, interessiert und hilfsbereit. Natürlich muss man die Augen offen halten und nicht naiv durchs Leben gehen, doch das ist auch ohne generelles Misstrauen möglich. Bei unserer Präsentation im Mukul-Ja setzen wir den Focus darauf, wie uns die Menschen überall geholfen, unterstützt und eben nicht ausgeraubt haben. Man muss nur etwas Vertrauen in die Menschheit haben.

Tejon / Coati / Nasenbär

In La Venta laufen kleine “Tejónes” (Nasenbären?) durch den Wald

Wie schlendern am nächsten Tag durch eins der schwierigerern Stadtviertel, das den Markt und den Straßenstrich beinhaltet, denn hier soll es Fahrradläden geben. Heute sind auch die Menschen nett und erklären uns den Weg. Es versteht sich von selbst dass man hier nicht mit dem Smartphone herumfuchtelt und durch die engsten dunkelsten Gassen schlendert, das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, wenn man denn auf ihn hört. Aber sonst fühlen wir uns auch hier eigentlich ganz sicher.

Villahermosa also has a colorful sign

Villahermosas Schild

Vom Markt laufen wir zum Museum der Stadt, in dem sich viele Funde aus der archäologischen Stätte „La Venta“ befinden. Unter Anderem stehen dort einige der großen Steinköpfe der Olmeken (20-60 Tonnen pro Kopf!), einer der ältesten Kulturen des Landes, die bereits 1300 v.Ch. die Gegend des heutigen Staates Tabasco erreichte. Das Freiluftmuseum La Venta ist mitten in einen dichten Wald hineingebaut und man läuft über einen Kilometer lang auf einem Holz- und Sandweg durch den immergrünen Wald. Der Rundgang führt vorbei an 30 Altaren, Köpfen und Mosaiken aus den Jahren 1300 – 200 v.Ch. Es ist absolut beeindruckend.

Olmec head

Olmek Kopf

Verbunden wird das ganze mit einem Zoo, in dem Tiere aus der Region leben. Noch nie habe ich einen Jaguar so nah gesehen. Wir schließen also mit Villahermosa unseren Frieden und ziehen zufrieden weiter. Einen letzten Tag radeln wir noch durchs grüne Tabasco. Beklagen können wir uns nur über die Hitze. Der Verkehr, die Landschaft und die Menschen sind spitze. Langsam lassen wir die Bananenplantagen hinter uns und radeln durch eine flache schilfrohrgeprägte Sumpflandschaft mit Reihern, Schildkröten, Fröschen und – wie schon seit Tagen – sehr vielen Leguanen.

Villahermosa is home to some herons

Reiher in Villahermosa

Tere und Gaby vermuten, dass einige der billigen Gerichte der Gegend statt Huhn Leguanfleisch beinhalten. Ich wünschte das hätte mir nie jemand gesagt. Andererseits wussten wir in China, Kambodscha, Usbekistan und Laos auch eher selten was wir da gerade essen, sondern nur ob es schmeckt oder nicht. Dennoch, in letzter Zeit habe ich viel Gemüse und recht wenig Fleisch gegessen und bleibe auch dabei.

Cycling Campeche

Wilkommen in Campeche

Am nächsten Tag erreichen wir den Staat Campeche. Für Roberto ist Campeche Synonym für Ruhe, Gelassenheit, Sonne, Lachen, Gemütlichkeit und Vertrauen. Ein bisschen wie Laos in Mexiko.

Für je 15 Pesos kaufen wir einen Liter Agua de Fruta für Roberto und einen Liter Kokosmilch mit Stückchen für mich. Beide eiskalt. Dazu ein halbes Kilo Rambutan. Bei der Affenhitze halten wir an jedem Laden mit kalten Getränken.

Laguna de terminos, Mexico's biggest lagoon

Päuschen auf dem öffentlichen Steg eines gemütlichen kleinen Dörfchens an der Laguna de Terminos, der größten Lagune Mexikos.

Was ich alles an Wasser in mich hineinschütte ist unglaublich. Mittlerweile hängt ein kleines Handtuch an meinem Lenker, damit ich die Schweißtropfen wegwischen kann, bevor sie mir gemischt mit Sonnencreme und Staub in die Augen rollen. Am Abend brennt mein ganzes Gesicht vom ständigen Schweiß abwischen.

Zacatal bridge connects the mainland with Ciudad del Carmen on Carmen island

Die Zacatal Brücke verbindet das Festland mit Ciudad del Carmen auf der Insel Carmen.

Wir rollen über eine fast 4 Kilometer lange Brücke auf die Insel Carmen. Von oben sehe ich einen großen Delfin einen Luftsprung machen. In der Stadt übernachten wir bei Isadora, die sich vor nicht einmal drei Tagen bei warmshowers angemeldet hat. Isa ist in Mexiko Stadt aufgewachsen und hat mit ihren 34 Jahren schon in vielen Gegenden des Landes gewohnt.

Public rest area on a not very frequently used road in a pretty little town.

Öffentlicher Steg

Ihr nächstes Ziel: eine Ölplattform. Und davon gibt es um Ciudad del Carmen herum jede Menge. Vom Strand aus sieht man sie, daher ist der Badespaß hier leider nur bedingt. Was Isa an einem Leben auf der Plattform reizt, sind die 14 Tage Freizeit die sie zwischen allen 14-Tages Einsätzen hätte. Genug Zeit für eine kleine Reise. Und Geld würde sie auf der Plattform ohnehin kaum ausgeben.

Ciudad del Carmen

Natürlich gibt es auch in Ciudad del Carmen bunte Buchstaben für ein Foto.

Wir duschen und trinken je ein kaltes Bier, bevor es in die Federn geht. Und heute schlafen wir so gut, dass wir mal wieder die kühlen Morgenstunden verpassen und mitten zur heißesten Stunde losradeln. Die Insel ist lang und grün. Wir halten außerhalb der Stadt für eine Strandpause, schlürfen je einen Liter frische Limo und ich springe komplett angezogen ins Meer. Das Wasser ist mit seinen gefühlten 40 Grad nur bedingt erfrischend, aber als ich anschließend im nassen Baumwollshirt den Wind genieße, hat sich das Bad allemal gelohnt.

Isla del Carmen beach

Das Wasser hat Körpertemperatur, aber der warme Wind fühlt sich auf der nassen Haut kühl an.

Am Nachmittag überqueren wir eine weitere Brücke, die uns zur Insel Aguada führt. Hier lernen wir Edgar und Angela kennen, die uns die Geschichte der Insel erklären. Isla Aguada sowie die dahinter liegende versteckte Laguna de Términos (die größte Lagune des Landes), waren lange Zeit Heimathafen für Piraten. Erst mit Baut der beiden Städte Ciudad del Carmen und Isla Aguada, war es möglich die Piraten zu verscheuchen.

Fisherman on the beach of Isla Aguada

Fischer am Strand der Isla Aguada

Wir spazieren ein wenig am Strand entlang und zelten nachts wieder ohne Zelt. Endlich prasselt nachts der lang erwartete Regen herunter. Uns ist das recht, da es am morgen frisch ist und wir unter unserem Dach nur ein paar Tropfen abkriegen.

The long bridge leads back to Isla del Carmen

Die Brücke führt zurück zur Isla del Carmen

Ich wache verschwollen und zerstochen auf. Dabei habe ich mich mehrfach in der Nacht mit Mückenmittel eingeschmiert. Dann werden wir in Zukunft wohl besser wieder mit Zelt zelten, auch wenn es so heiß ist. Heute starten wir etwas früher als sonst und siehe da, die ersten 40 Kilometer radeln sich trotz des üblichen Gegenwindes recht flott ab. Dort liegt der letzte Strand des Golfs von Mexiko, bevor wir wieder ins Inland radeln. Unser nächster Strand wird in der Karibik liegen!

Chilaquiles - vegetarian Mexican breakfast

“Chilaquiles” ist ein typisch mexikanisches und vegetarisches Frühstück. Und hier räumen wir mal gleich mit der Idee auf, vegetarisches Essen sei immer leicht bekömmlich. Dieser Hammerfrühstück ist gut für Menschen mit Kater, sowie für Radler.

Es reicht für eine kurze Pause und eine schnelle Runde schwimmen, dann überqueren wir über sechs kurze Brücken die Lagune und radeln weiter. Die Lagune soll auch Heimat für Krokodile sein, aber von denen sehen wir zum Glück keine. Hier lernen wir mehr vom ruhigen Campeche kennen. Roberto sagt, hier habe früher niemand seine Türen zugemacht und auch Tere aus Villahermosa hat uns Ähnliches über ihre Kindheit in Tabasco erzählt. Jeder hielt sich da bei jedem zu Hause auf. Abends wurden dann alle Kinder zurück in ihre Häuser gerufen.

Beauty contest in Frontera, Tabasco

In der kleinen Stadt “Frontera” wird eine Misswahl veranstaltet. Auf dem Hauptplatz präsentieren sich die Teilnehmerinnen in Pick Ups und kleinen Bussen.

Wieder liegen links und rechts Sümpfe, dazu gibt es eine recht breite und flache Straße mit sehr wenig Verkehr. Nur ab und zu kommt ein kleiner Kombi vorbei, das ist der öffentliche Bus, der die Dörfer miteinander verbindet. Ein ziemliches Gewitter zieht auf, doch es bleibt knüppeltrocken. Ein sehr heller Blitz schlägt ganz in unserer Nähe ein, es dauert keine Sekunde da rummst auch schon der Donner hinterher. Ich erschrecke fast zu Tode. Ich muss zugeben dass ich generell ein sehr schreckhafter Mensch bin, aber dieser Rumms haut sogar Roberto fast vom Rad.

Everybody got their pictures taken with one of the contestants.

Das halbe Dorf macht Fotos mit den Teilnehmerinnen …

Wir radeln wie die Irren, bis wir ein Dorf mit Laden erreichen. Dort verschnaufen wir erstmal. Besitzerin Lupita sieht uns strampeln als ginge es um unsere Leben, ohne dass irgendetwas hinter uns her wäre. Ein seltsames Bild. Als wir ihr von dem Blitz erzählen, versteht sie unsere Situation. Gute gemacht, meint sie. Viele Leute hier nehmen die Gewitter viel zu sehr auf die leichte Schulter. Lupita erzählt uns von einem Jungen aus dem Nachbardorf der vor Kurzem vom Blitz erschlagen wurde. Wir gehen auf Nummer sicher und bleiben gleich zwanzig Minuten. Als die Blitze sich entfernen, geht der Regen los. Dabei waren meine Shorts nun endlich fast trocken vom Bad im Meer!

Mexican beauty contestant

… und wir auch! Ich persönlich halte nicht viel von Schönheitswettbewerben, aber den Menschen hier scheint es zu gefallen.

Da wir noch knapp 40 Kilometer vor uns haben, machen wir uns trotzdem auf den Weg. Die letzten zehn Kilometer ziehen sich hin, aber bald erreichen wir Escárcega. „Die Eingangstür zur Welt der Mayas“.

Yummy Enchiladas

Lecker Enchiladas

Es ist Sonntag und das chinesische Restaurant auf das wir uns so gefreut hatten, hat geschlossen. Egal, Roberto kauft ein paar Burger und zwei Caguamas (1-Liter Bierflaschen). Mit wunden Popos, salzigen Haaren und sandigen Beinen und Füßen setzen wir uns hin, hören Musik und genießen nach 125 Kilometern den wohlverdienten Feierabend.

Welcome to Escárcega

Wir haben Escárcega erreicht.

Wir haben die Eingangstür erreicht. Nun liegt eine 273 Kilometer lange Strecke voller Urwald und Maya Ruinen vor uns. Wir hoffen auf ein paar (freundliche) Affen und auf kein Jaguargebrüll während des Zeltens mit Zelt. Wie es uns ergangen ist, das könnt ihr im nächsten Blog nachlesen: Von Mayaruinen und Urwald – Yucatán mit dem Fahrrad

 

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