Icefields Parkway per Fahrrad: Wintereinbruch im August

English Version here: Cycling the Icefields Parkway

Icefields Parkway per Fahrrad: Wintereinbruch im August

Land: Kanada

Von Jasper bis Lake Louise

Draus gelernt: 64 km/h machen Spaß!

Drüber gelacht: Zoo mal anders herum: Menschen im Zaun, Bären außen.

Schönstes kleines Wunder: Der Schnee-Bär im August

Größte Herausforderung: Gab es eigentlich gar keine

Geradelte Tage: 4

Geradelte Kilometer: 251

Durchschnittliche Kilometer pro Tag: 62,75

Insgesamt bis Lake Louise geradelte Kilometer: 22.247

 

Icefields Parkway per Fahrrad. Vorheriger Blog: Roadtrip durch den Yukon und Yellowhead Highway per Fahrrad

Es ist fast 14 Uhr als wir Jasper endlich verlassen und auf den Icefields Parkway rollen. Das Wetter ist bombastisch. Sonne und kaum Wind. Wir halten an jeder Brücke, jedem Aussichtspunkt und jedem Parkplatz. Es ist einfach großartig. Der Verkehr ist nicht zu stark und der Seitenstreifen breit und gut asphaltiert.

 

Scenic Icefields Parkway

Wir halten alle paar Minuten

Cycling the Icefields Parkway

So viel Wasser!

Hidden gem on the icefields parkway

Wir halten an einem kleinen Parkplatz und laufen keine fünf Minuten hinunter zu diesem Juwel von einem See. Ein paar mutige Schwimmer und Kajaker trauen sich ins eiskalte Wasser. Wir sind lieber trockenen Fußes unterwegs.

Am frühen Abend erreichen wir den Honeymoon Lake Campingplatz. Hier gibt es einen See, der so spiegelglatt ist, dass die Berge sich komplett darin spiegeln.

We're visitors in bear country

Wilkommen im Bärenland

Rafting in Jasper National Park

Der Jasper Nationalpark ist perfekt zum Rafting!

Leider sind alle Stellplätze belegt. Während wir also da stehen und überlegen, unser Zelt einfach irgendwo an den See zu stellen, kommt eine nette Frau aus ihrem Wohnwagen und bietet uns an, ihren Stellplatz zu teilen.

Honeymoon Lake in Alberta, Canada

Honeymoon Lake heißt übersetzt Flitterwochensee. Und romantisch ist es hier wirklich.

On the way to the Athabasca Waterfalls

Auf dem Weg zum Athabasca Wasserfall

Wir freuen uns sehr, denn obwohl es bis zum Jonas Creek Camping nur 27 Kilometer sind, haben wir nicht wirklich Lust, nach Feierabend nochmal auf die Räder zu steigen.

Canada is Caribou Land!

Achtung, Karibus kreuzen!

Scenic Icefields Parkway

Ein weiterer sonniger Tag im schöne-Landschaft-Land.

Am nächsten morgen sind wir wieder spät dran. Carolina, die eine geführte Fahrradtour mit dem Bus begleitet, bereitet gerade das Mittagsessen für die hungrigen Radler vor, die hier bald eintrudeln würden.

Athabasca Falls

Athabasca Wasserfall

Uns drückt sie eine Tafel Schokolade in die Hand „für den fiesen Anstieg hinauf zum Eisfeld“.

Da kommt wohl noch was auf uns zu. Wir sind ziemlich gut vorbereitet, denn für den Icefields Parkway gibt es eine großartige Faltbroschüre mit Höhenangaben, Kilometerzähler und Karte (PDF hier).

Famous and delicious S'mores!

Leckere S’mores!

Am Jonas Creek halten wir für einen Snack. Dort erwarten uns zwei weitere Guides der gleichen Firma, deren Radler bereits angekommen sind. Es ist ziemlich frisch und die Radler haben ein Feuer in der Küchenhütte angemacht.

Cycling the Icefields Parkway

Je höher wir hinaufradeln, umso mehr Schneefelder entdecken wir.

Wir futtern Brot mit Thunfisch, Erbsen und Möhren. Die anderen Radler sind neugierig und fragen uns aus. Wir bieten den anderen von unseren Marshmallows an und bekommen im Gegenzug Kekse geschenkt. Die Berg-Schokolade wird angebrochen und wir zaubern uns leckere S’mores (von unten nach oben Keks-Schoki-gegrillter Marshmallow-Keks).

Glaciers on the Icefields Parkway

Gletscher!

The Glass walk in the Icefield

Eine der beliebten Touristenattraktion ist eine gläserne Aussichtsplattform. Parken ist verboten (man muss den Shuttle nehmen), aber mal kurz halten ist bestimmt in Ordnung.

Gut gestärkt geht es weiter bis zum Beauty Creek Hostel. Im Fahrradladen in Jasper sagte man uns, dass man dort für $10 pro Nase unterkommt und auch in der Hostelbroschüre steht, dass dieses Hostel ein beliebter Punkt für Radler ist. Als wir ankommen, werden wir vom Gegenteil überzeugt. Es gibt weder einen Fahrradständer, noch eine Pumpe.

Viewpoint in the Icefields Parkway

Ein weiterer Aussichtspunkt.

Cycling the Icefields Parkway

Auf dem Weg zum großem Gletscher.

Das Einzelbett kostet $28 für nicht-Mitglieder (und $22 für Mitglieder). Es gibt weder Strom noch Handyempfang und nur ein Plumpsklo oben auf dem Parkplatz. Na dann zelten wir doch lieber wieder.

In the Icefields Centre

Im Icefields Centre

Das Einzelbett kostet $28 für nicht-Mitglieder (und $22 für Mitglieder). Es gibt weder Strom noch Handyempfang und nur ein Plumpsklo oben auf dem Parkplatz. Na dann zelten wir doch lieber wieder.

Icefields Parkway by bike

Icefields Parkway per Fahrrad

Also weiter. Bald geht die Steigung los. Die Sonne knallt, aber der Wind bleibt kalt. Es ist ziemlich steil, aber doch machbar, zumal die Straße in Top Zustand ist. Ein paar Aussichtspunkte zerteilen uns den Weg in mehere Etappen und ehe wir uns versehen, haben wir das Eisfeld schon fast erklommen.

Icefields Parkway by bicycle

Soviel Eis und Schnee.

Wir sind nun auf etwa 2000 Metern überm Meeresspiegel unterwegs und um uns herum tut sich eine Bergwelt auf, die wir kaum begreifen können. Gletscher zu allen Seiten, einer reicht fast bis zu uns heran. Hier steht auch das Icefield Centre, in dem man Touren buchen und Informationen zu Wanderungen bekommen kann. Leider ist schon alles geschlossen.

Icefields Centre View

Der Gletscher ist riesig und führt fast bis zur Straße hinunter.

Nur einen Kilometer später erreichen wir den Icefields Campingplatz, den einzigen Platz nur für Zelte. Martine hatte uns Platz Nummer 14 ans Herz gelegt, den wir auch sofort aufsuchen. Doch genau eine Minute vor uns, haben Shawn und sein Sohn Kaydin diesen Platz als ihr Nachtquartier erklärt. Wir finden die beiden sehr nett und stellen unser Zelt einfach daneben auf Platz 15.

Our wonderful camping neighbors

Unsere netten Zeltnachbarn

Abends gibt es S’mores an Shawns Lagerfeuer. Kurz nachdem wir uns schlafen legen, fängt es an zu regnen und hört auch bis zum nächsten Morgen nicht auf. Ich flüchte mich in einer Regenpause in die Küchenhütte. Als das Getropfe auf dem Dach aufhört, drehe ich mich zur Tür. Schneeregen!

Surprise! Snow in August

Überraschung! Schnee im August.

Wechsel tent in the snow

Das Zelt hatte nicht das geringste Problem mit dem Schnee. Ein paar Zeltnachbarn hatten allerdings Pech mit gebrochenem Gestänge unter dem schweren Schnee.

Ein paar Minuten später stehen wir unter dicken Schneeflocken. Schnee im August? Sowas geht wohl nur hoch oben in den Rockies. Wir frühstücken gemeinsam mit Shawn und Kaydin, dann ziehen die beiden weiter.

Kitchen Shelter cooking in a Canadian Campground

Roberto macht uns allen Frühstück. Ich bin großer Fan der kanadischen Staats-Zeltplatz-Küchenhütten.

Building a snow bear

Wir bauen einen Schneebär

Wir beschließen, dass wir bei dem Wetter heute einen Ruhetag einlegen. Und statt uns mit abgefrorenen Fingern durch glatte Straßen zu quälen und dabei vor lauter Schnee nichts von der Aussicht zu sehen, sitzen wir gemütlich in der warmen Küchenhütte, freunden uns mit Susan und ihrem 14-jährigen Sohn Alex an, spielen Karten, bauen einen Schneemann (es wird eher ein Schneebär) und essen noch viel mehr Marshmallows.

A little walk up the Icefield campground's hill

Ein kleiner Weg durch den Campingplatz-Wald.

Snow bear

Unser Schnee-Bär

Kurz – während es überall im niedriger gelegenen Umkreis regnet, genießen wir einen großartigen gemütlichen Winter-Wunderland-Tag bei über 10cm Schnee und freuen uns unseres Lebens.

Am nächsten Morgen ist viel Schnee schon weggeschmolzen. Die Berge sind dennoch weißer als am Vortag.

Next morning the snow bear felt slightly tipsy

Unser Schneebär torkelt am nächsten Morgen ein bisschen

View from the campground hill into the mountains

Der Blick vom Högel hinterm Campinglatz hinüber in die Berge.

. Wir radeln stolze zwei Kilometer, dann parken wir die Räder und packen Kameras, ein paar Karotten, die nassen Wanderschuhe, einen Pulli und eine Wasserflasche in den Faltrucksack. Die Wilcox-Wanderung haben Martine, Luzia und Denise uns ebenfalls empfohlen. Zweieinhalb Stunden sind wir unterwegs und genießen jede Sekunde.

Cycling towards the Wilcox trail

Kurze Radfahrt zum Wanderweg.

Hiking the Wilcox Trail with snow

So ein wunderschöner Weg! Wir hatten ein Riesenglück mit dem Schnee unter den Füßen und der Sonne über den Köpfen.

Der Weg ist teils eisig, teils matschig und teils felsig, aber überall begehbar. Schnell erreichen wir die Baumgrenze und wandern durch eine zauberhafte Schneelandschaft, umgeben von weißen Bergen, wilden Schafen und Bergziegen.

Mountain goat on the Wilcox Trail

Bergziege!

Auf dem Weg hinunter überholen wir eine Familie, deren kleine Kinder scheinbar als „Soldaten“ erzogen werden sollen. „You are warriors!“ ruft der Vater den Grundschulkindern zu, damit sie sich noch mehr beeilen „Wer sich beschwert, stinkt“, antworten die beiden, und hetzen den steilen und felsigen Weg hinunter.

Beautiful Wilcox Trail

Endpunkt unserer Wanderung. Wir sehen Schnee, Steine, ein paar andere Wanderer und etwas Gestrüpp. Und dazu die tolle Berglandschaft.

Ein Parks Ranger ermahnt einen (weit entfernten) Hundebesitzer, seinen Hund doch bitte an die Leine zu nehmen. Als dieser nicht hört, beschimpft der Ranger ihn sehr laut und sehr unhöflich als A-Loch. Die Kinder in der Nähe lachen sich schlapp und alle Eltern sind völlig aufgebracht. Drama pur. Irgendwie passt das nicht so recht in die Idylle hier.

Sunny day with snow

Die Sonne ist so stark, wir laufen in T-Shirts durch den Schnee.

One of the many viewpoints along the Icefields Parkway

Einer der vielen Aussichtspunkte

Es ist schon spät als wir wieder zurück bei den Räden sind und wir wollen heute fast 70 Kilometer schaffen. Das ist nicht besonders viel für einen normalen Tag, aber für einen Schneetag mit Wanderung und spätem Start, ist das schon eine Menge. Doch erstmal geht’s vom Icefeld-Plateau wieder hinunter auf tiefere Höhenmeter. Die Abfahrt ist einsame Spitze. Wir sausen mit 64 km/h nur so den Berg hinunter. Der Helm wackelt, die Augen tränen und der Rückspiegel vibriert. Wir haben einen Heidenspaß.

The red chairs on the Wilcox Trail

Der perfekte Pausenort!

Einen kleinen Berg müssen wir noch rauf bevor wir den Waterfowl Lakes Camping erreichen. Die Park Ranger sehen es höchst ungern, wenn Leute außerhalb der Campingplätze zelten. Das ist verständlich, denn nicht jeder weiß, wie man im Bärengebiet zeltet.

Cycling the Icefields Parkway

Immer auf dem Icefields Parkway

Icefields Parkway on a bicycle

Und noch ein Halt.

Wir haben aus Alaska und Nordkanada viel Erfahrung mit wildem Zelten im Bärenland, doch es gibt genügend Campingplätze selbst für langsame Verkehrsteilnehmer wie uns, also sollten wir diese auch nutzen.

Canada's Nature

Ich kann kaum glauben dass wir hier nicht einen einzigen Bären sehen!

Wir beziehen eine Walk-In-Campsite, das ist ein Zeltplatz, den man nicht mit dem Auto erreichen kann. So stellen die Ranger sicher, dass es immer ein paar Extra-Plätzchen für Wanderer und Radler gibt.

cycling Canada

Die Leute hier lieben das Leben draußen! Die Autos transportieren Kajaks, Wanderschuhe, Kletterseile, Stand Up Paddleboards und Mountainbikes.

Am nächsten Morgen sind wir um 6 Uhr auf den Beinen. Die Temperatur ist knapp unterm Gefrierpunkt und das Vorzelt eingefroren. Roberto eilt zum See, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Es taut erst nach mehreren Stunden Fahrt, als wir den Peyto-See erreichen, der der höchste Punkt des Icefield Parkways ist.

Beautiful Peyto Lake

Wunderschöner Peyto See.

Early morning views onto the Waterfowls Lake

Früh morgens am großen Waterfowls See.

Wir laufen die zehn Minuten hinüber zum See und werden mit einem grellen Türkis überrascht. Die Sicht ist großartig und die Aussichtsplattform ähnlich überlaufen, wie schon die vom Athabasca Wasserfall. Der Icefields Parkway ist ein Touristenmagnet.

Canadian Landscape

So viele blaue Flüsse!

We stopped on top of a bridge for a picture stop and met Mark from Los Angeles

Fotopause auf einer Brücke. Hier treffen wir auf Mark aus Los Angeles

Ein paar Kilometer weiter liegt der Bow See und dort lehnen wir die Räder gegen eine Bank und frühstücken erstmal. Nach und nach schälen wir uns aus Handschuhen, Mütze und Jacken, bis wir am Ende in T-Shirts in der über 20°C warmen Mittagssonne dastehen.

Bear

Besucher im (teuren aber sehr schönen) Souvenirshop

Bicycling Icefields Parkway

Auf dem Weg zum Bow See.

Der See ist ein beliebter Pausenpunkt für Stand-Up-Paddle-Boarder und wir beschließen, eines Tages eine Reise mit Faltrad und aufblasbarem Kanu zu unternehmen.

Bow Lake

Bow See.

Icefields Parkway

Fünf Tage sind bei weitem nicht genug für den wunderschönen Icefields Parkway.

Von hier an sehen wir plötzlich wieder jede Menge Rennradfahrer. Drei überholen uns völlig wortlos. Sie starren alle nach vorn, winken nicht und reagieren nicht auf unsere Grüße und unser Lächeln. Einer hat sogar Musik in den Ohren, was auf einer Straße mit Verkehr und wilden Tieren eine absolute Dummheit ist.

22.222 kilometers at 22 km/h speed!

22.222 Kilometers bei 22 km/h!

Die meisten Radler sind jedoch sehr nett. Bald haben sie uns aber alle überholt. Am Herbert See halten wir nochmal, denn die Berge sollen sich hier angeblich ganz toll spiegeln. Leider ist die Luft irgendwie ganz milchig geworden und wir können die Berge kaum erkennen.

Von einem netten Paar das wir am Picknickplatz kennen lernen, erfahren wir, dass die Luft voller Rauch ist, der von riesigen Waldbränden in Washington in den USA hier her weht. Ein paar Tage später wird Schottin Tanya aus Golden uns erklären: „Das ist, als wenn in Nordschottland ein Feuer brennt und der Rauch in London noch zu sehen ist, stell dir das mal vor!

Roberto cycling the Icefields Parkway

Roberto gibt Gas kurz vor Feierabend.

In Lake Louise ist der Icefields Parkway für uns zu Ende. Wo die meisten Touristen nach Banff im Südosten weiterfahren, drehen wir Richtung Golden im Westen. Doch die Nacht wollen wir hier verbringen. Leider ist absolut alles voll. Doch als Radler haben wir wieder Glück mit den Walk-in-Campsites. Der Preis: stolze $27.70. Doch dabei ist eine Dusche und die haben wir mittlerweile bitter nötig. Bleiben dürfen wir nur eine Nacht, weil eben Hochsaison ist. Das reicht uns auch. Auch wenn das bedeutet, dass wir keine Zeit für Wanderungen in der Nähe von Lake Louise haben.

"one of the most beautiful journeys on the planet"

Deshalb nennt man den Icefields Parkway “Einen der schönsten Highways der Welt”

Um den Zeltplatz herum führt ein sehr langer und hoher elektrischer Zaun, der die Bären fern halten soll. Sowas haben wir noch nie auf einem Campingplatz gesehen. Dennoch müssen wir auch hier alles was riecht (Essen, Kocher, Getränke, Badezimmertasche und Mückenzeug) im bärensicheren Container einschließen, der natürlich auf der anderen Seite des riesigen Geländes ist.

Just one of those views

Einer der Aussichtspunkte

Wie bisher alle Staatscampingplätze ist auch dieser hier eine Naturschönheit. Eine geteerte Straße führt um den Platz herum, einige Kieselwege kreuzen ihn und allerlei Trampelpfade führen zu Abkürzungen. Der Wald ist geblieben, soweit es nur ging. Jeder Seite hat eine Picknickbank und eine Feuerstelle. Auf den Plätzen ohne Bärenzaun sieht man oft Wild grasen. Hier gibt es jedoch nur Eichhörnchen. Das Zelt wird auf feinem Kiesel aufgebaut, was weder pfleglich für den Zeltboden ist, noch rückenfreundlich beim Heringe einbohren, doch das nehmen wir gern in Kauf.

Bearproof fence around the Lake Louise Campground

Zoo mal anders herum. Menschen im Zaun, freie Bären drum herum.

Abends treffen wir uns auf ein Bier mit Mark, den wir am Vortag auf einer Brücke beim fotografieren getroffen haben. Aus einem Bier werden schnell zwei große Krüge und ehe wir uns versehen radeln wir weit nach Mitternacht in Schlangenlinien zurück. Wir sind den Alkohol einfach nicht mehr gewöhnt und haben versucht, mit einem gebürtigen Polen mitzuhalten. Selbst Schuld.

Mushrooms

Diese Pilze wachsen überall auf unserem Zeltplatz.

Zurück im Zelt träume ich von Aussichten, Flüssen und unserem Schneemann, der eher einem Bären glich. Der Icefields Parkway, den viele in zwei bis drei Tagen runterrattern, hat uns volle fünf Tage gekostet. Und das war es wert. Für uns ist er eine der schönsten Straßen des Landes und wir würden jederzeit wiederkommen.

4439 Total Views 1 Views Today
  1. Pingback: Cycling the Icefields Parkway: Winter in August - Tasting Travels | Tasting the cultures of the world by bike

  2. Pingback: Zwei Wochen Regen - Roadtrip durch den Yukon und Yellowhead Highway per Fahrrad - Tasting Travels | Tasting the cultures of the world by bike

  3. Pingback: Wie die nassen Mohnbrötchen - Von Lake Louise nach Revelstoke - Tasting Travels | Tasting the cultures of the world by bike

  4. Sonja says:

    Eine ganz ganz tolle reise die ihr macht!!! wirklich Respekt und alle Daumen hoch!! wir machen immer nur kürzere touren von ein paar Monaten und wenn ich eure Berichte lese juckt es schon wieder in den Beinen : ) viel spaß und tolle Erfahrungen! Sonja

    • Hi Sonja,
      danke fürs Schreiben! Ein paar Monate klingt doch schon nach längeren Touren! Wohin soll es als nächstes gehen? Viele Grüße mittlerweile aus Tijuana,
      Annika

  5. Pingback: Ab nach Mexiko: Mit dem Rad durch Kalifornien Teil 3 - Tasting Travels

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*