Visamarathon in Teheran

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Visamarathon in Teheran – Wir brauchen Visa für Turkmenistan, Usbekistan, Kirgistan, China, Pakistan und Indien

Um in ein anderes Land einzureisen benötigen Reisende eine Erlaubnis. Diese gibt es für manche Länder in Form eines einfachen Stempels an der Grenze. Je nachdem Land ist es möglich ein paar Tage oder ein ganzes Jahr (Georgien) im Land zu bleiben. Manchen Nationalitäten wird der Eintritt im Vornherein ganz verwehrt.

Das Visa Prozedere ist mit viel Papierkram, Zeit, Nerven und Geld verbunden. Der Visamarathon war zwar nicht unsere Lieblingsbeschäftigung in Teheran, aber er lohnt sich. Um das soziale Mitgefühl global zu stärken ist das Reisen die beste Möglichkeit. Um zu Reisen wiederum sind Visa vonnöten. Wir investieren also gerne etwas Zeit und Geld in die Möglichkeit, ein neues Land besuchen zu können.

In Zentralasien wird es Reisenden wirklich nicht leicht gemacht. Die als „Stans“ bekannten Länder (Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan) fordern für Deutsche und Mexikaner jeweils ein Visum. Dieses kann bei der Botschaft des jeweiligen Landes im Heimatland oder einem anderen Land beantragt werden. Wir beantragten unsere Visa in der iranischen Hauptstadt Teheran, denn sie sind nur für einen bestimmten Zeitraum gültig und müssen – im Fall der Stans – datumsgenau angegeben werden. Dazu reisen wir stundenlang mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch die riesige und heiße Stadt

Tag 1 – Usbekistan LOI: Zwei Wochen bevor wir in Teheran eintreffen beantragen wir bei Stantours ein Einladungsschreiben (LOI) für Usbekistan. Dafür benötigt:

-          Work Confirmation Letter (englischsprachiges Schreiben des Arbeitgebers, der angibt dass man bei ihm / ihr angestellt ist)

-          Passkopie bzw. Foto des Reisepasses

-          Ausgefülltes Beantragungsschreiben

-          Screenprint der Banküberweisung bzw. Foto des Überweisungsträgers für die Stantours-Gebühren.

Der Kontakt mit Stantours war nett, die Unterlagen können per Mail gesandt werden. Manche Deutsche konnten auch ohne LOI ein Visum beantragen, doch je nach Lust und Laune des  Beamten kann doch noch ein LOI gefordert werden. Ich habe lieber gleich eines beantragt, als im Nachhinein vor Ort auf den LOI warten zu müssen. Das Einladungsschreiben kommt nach maximal zwei Wochen per Mail und kann ausgedruckt werden.

Web-Adresse: www.stantours.com (Englisch)

Kostenpunkt: US-$ 40 jeweils (US-$ 80 total)

 

Annika Visa KRG

Annika Visa KRG

Adresse: Deutsche Botschaft: Ferdowsi Straße 324. Bus oder Sammeltaxi: Istanbul Square. U-Bahn: Saa’di. Rest zu Fuß.

Telefon: +98 21 3999 0000

Öffnungszeiten Konsularabteilung: So-Do 7.30 – 10.30 Uhr.

Kostenpunkt: Roberto: gratis, Annika: 20 € (20 € total)

Tag 3 – Usbekistan Visum: Ausgestattet mit Reisepässen, 2 Kopien der Pässe, 2 Passfotos (mit oder ohne Kopftuch) 2 Kopien des ausgefüllten Beantragungsschreibens (schickt Stantours mit) und 2 Drucken des LOIs standen wir morgens vor der Tür des Botschaft. Ein Schreiben der eigenen Botschaft brauchen wir nicht. Es lohnt sich, möglichst früh da zu sein, denn alle Besucher müssen sich in eine Liste eintragen und kommen in dieser Reihenfolge dran. Die Botschaft schließt um 11.00 Uhr, egal ob alle an der Reihe waren oder nicht.

Nach einer Weile durften wir von der Straße aus ins Treppenhaus eintreten und dort wieder warten. In ersten Stock gibt es eine Tür (bloß nicht klopfen, das zeugt von Ungeduld!) und eine Fensterklappe. Ist die Klappe geschlossen, so unterhalten sich die Wartenden sitzend auf den Treppenstufen. Doch jedes Mal wenn sie sich öffnet, bricht das Chaos aus. Zehn Hände strecken Papier, Umschläge, Geld und Fotos in Richtung Fenster. Irgendwann sind auch wir dran. Nach einer weiteren halben Stunde bekommen wir unser Visum ausgehändigt. Ohne LOI hätte es bis zu zwei Wochen gedauert. Bezahlt wird in US-Dollar, Scheine müssen sauber, unbeschrieben und nicht zerknickt sein.

Adresse: Am Ende der 4th Park Alley, Movahed Danesh Straße, Bousdan (Boosdan) Straße, Pasdaran Straße (von kleinster zu größter Straße). Dichteste U-Bahn: Tajrish. Sammeltaxi oder Bus an die Pasdaran Straße, Rest zu Fuß.

Telefon: +98 21 2299 780

Öffnungszeiten: Sonntag – Donnerstag 9.00 – 11.00 Uhr

Kostenpunkt: US-$ 75 pro Person (total: US-$ 150)

Visum: 30 Tage Touristenvisum, Single-Entry, Datumsgenau eingetragen

Dauer: Mit LOI wenige Stunden, ohne LOI bis zu zwei Wochen bei normaler Bearbeitungszeit.

Visa UZB Roberto

Visa UZB Roberto

Tag 4 – Turkmenische Botschaft Teil 1: Die Turkmenische Botschaft ist bekannt für sein unfreundliches Personal. Wir zogen unsere sauberste Kleidung an und stellten uns auf erhobenes Griesgramgehabe ein, doch zu unserer Überraschung grinst uns aus dem kleinen Fenster ein netter Mann an. Wir tun es einem anderen Touristen nach und fragen nach einem Beantragungsformular das wir gleich vor Ort ausfüllen. Wir beantragen ein 7-tägiges Transit Visum, denn ein Touristenvisum gibt es nur bei gebuchter Tour.

Wir hatten alle nötigen Papiere dabei, aber da wir unser Visum in Teheran und nicht in Mashhad abholen wollten, brauchten wir nur Passkopien (2x), Kopien des Usbekistan Visums (x2) und zwei Passfotos. Den Pass durften wir in der Zwischenzeit behalten. Das Formular sollten wir erst beim Abholen mitbringen.

Adresse: Barati Straße, Vatanpoor Straße, Doktor Lavasani Straße oder Bolvar-e Andarzgu Straße. U-Bahn: Tajrish oder Qeytariyeh. Sammeltaxi über die Lavasani bis zur Vatanpoor, Rest zu Fuß.

Telefon: +98 21 2542 178 oder +98 21 2548 686

Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag: 9.00 – 11.00 Uhr, Sonntag: 9.30 – 11.00 Uhr.

Kostenpunkt: Noch keiner

Visa TRK Roberto

Visa TRK Roberto

Tag 5 – Kirgistan Botschaft Teil 1: Da die Öffnungszeiten der Botschaft nicht ganz klar sind, trudelten wir irgendwann am Vormittag ein. Drei Klingeln gibt es außen, bei der obersten kam auch eine Antwort. Eine sehr freundliche Dame nahm sich nur für uns Zeit, denn andere Kunden gab es nicht. Wir durften sogar das Gebäude betreten, eine ganz neue Erfahrung. Vor Ort bekamen wir je zwei Anträge ausgehändigt, die wir gleich ausfüllten. Wir ließen je zwei Visa Support Letter Kopien, zwei Passfotos und zwei Passkopien da und wurden gebeten, US-$ 55 bei einer Melli Bank einzuzahlen. Ganz in der Nähe gibt es in der Pasdaran Straße eine Melli Bank, doch dort können keine Dollar Transaktionen ausgeführt werden. Wir mussten die ganze Pasdaran Straße runterfahren (Sammeltaxi) bis zur Kreuzung mit der Ja‘fari Straße. Als wir gegen 13 Uhr zurück waren, hatte die Botschaft noch immer geöffnet. Wir sollten unsere Pässe eigentlich gleich für die gesamte Bearbeitungszeit da lassen, durften sie dann aber doch erst in einer Woche nachreichen. So konnten wir uns gleich am nächsten Tag auf zur chinesischen Botschaft machen.

Adresse: 5th Naranjestan Alley 12, Pasdaran Straße. U-Bahn: Tajrish, Sammeltaxi an die Pasdaran Straße, Rest zu Fuß.

Telefon: +98 21 2283 0354

Öffnungszeiten: Gibt es nicht. Zwischen 9.00 und 13.00 Uhr sollte die Botschaft aber besetzt sein. Die meisten Botschaften haben freitags und samstags geschlossen, wir nehmen an, dass das für Kirgistan ebenso gilt.

Kostenpunkt: US-$ 55 für jeden (total: US-$ 110)

Visa China Roberto

Visa China Roberto

Wir haben des sechsseitigen Antrag wie gefordert maschinell und in Großbuchstaben ausgefüllt, Beruf der Geschwister, alle bereisten Länder der letzten 12 Monate samt Datum und weitere detaillierte Informationen angegeben. Das hat eine ganze Weile gedauert und wir waren stolz auf unsere perfekte Arbeit. Als wir endlich an der Reihe waren, wurden wir gleich wieder zurück geschickt. Ausgedruckt werden soll das Ganze nämlich doppelseitig. Nein, kleben durften wir auch nicht. Einen Kopierladen gibt es ein Stück die Bousdan (Boosdan) Straße hinunter auf der rechten Seite (gleich bei der schwedischen Botschaft). Dort bekamen wir auch Kleber um ein Foto auf den Antrag zu kleben und eine Büroklammer um das andere Bild am Pass zu befestigen.

Zurück in der Botschaft warteten wir wieder eine Weile und durften dann unsere Anträge abgeben. Neben dem Antrag und dem Visa Supplement Form waren das der Visa Support Letter im Original plus Kopie, zwei Passkopien, zwei Passfotos und die Pässe im Original.

Die junge Iranerin am Schalter war sehr freundlich und hilfsbereit, ganz im Gegensatz zum Sicherheitsbeamten der gerne mal laut wurde, wenn jemand ohne seine Erlaubnis aufstand.

In vier Tagen sollten wir wiederkommen um unsere Pässe samt Visa abzuholen. Bis dahin hatten wir Zeit, um die Gebühr von je US-$ 40 einzuzahlen. Die Bank schräg gegenüber der Botschaft nahm unser Geld gerne an.

Adresse: Movahed Danesh Ave. 73, Pasdaran Straße. U-Bahn: Tajrish, Bus oder Sammeltaxi an die Pasdaran-Lavasani-Kreuzung, Rest zu Fuß.

Telefon: +98 21 2611 8905

Web-Adresse: http://ir.chineseembassy.org/eng/lsfw

Öffnungszeiten: Sonntag, Dienstag und Donnerstag: 8.45 – 12.15 Uhr und 14.30 – 16.30 Uhr (nachmittags ist weniger Betrieb)

Kostenpunkt: US-$ 40 jeweils (total: US-$ 80)

 

Visa TRK Annika

Visa TRK Annika

Schnell schloss sich das Fenster wieder und wir setzten uns zu den Anderen in den Schatten. Schlange zu stehen hilft ja ohnehin nicht. Immerhin: ein rempelnder Mann weniger. Er packte seine Pässe in eine Plastiktasche und sauste auf seinem Moped davon. Noch während ich mich mit Roberto über diese Ellenbogen-Unverschämtheit ausließ kam der Mann wieder. Er hatte Eis und Wasser für alle dabei – auch für uns. Ich schämte mich für mein schlechtes Gerede über den Mann, den ich überhaupt nicht kannte.

Kaum fingen wir an, uns mit der Gruppe zu unterhalten und unser Eis zu genießen (es war Ramadan Zeit, da war es schwierig tagsüber Eis aufzutreiben und in der Öffentlichkeit zu essen) verging die Zeit wie im Flug.

Als wir an der Reihe waren, reichten wir das ausgefüllte Formular und den Pass ein. Das Schreiben von unseren eigenen Botschaften war gar nicht nötig. Sieben Tage konnte uns der nette Mann am anderen Ende des Schalters leider nicht geben, fünf mussten reichen. Sind ja nur 470 Kilometer durch die Wüste. Wir mussten uns wohl oder übel damit zufriedengeben.

Kostenpunkt: US-$ 55 für jeden (total US-$ 110)

Visum: 5 Tage Transitvisum, Single entry, Datumsgenau eingetragen.

Dauer: 7 Tage bei normaler Bearbeitungszeit

 

Visa China Annika

Visa China Annika

Tag 8 – Chinesische Botschaft Teil 2: Mit dem Zahlungsbeleg betrat ich die Botschaft. Nachdem ich eine halbe Stunde am falschen Fenster anstand kam ich relativ schnell an die Reihe. Die Visa waren fertig. Beantragt hatten wir 30 Tage double-entry. Ich bekam 30 Tage single entry mit 90 Tagen Zeit um ins Land einzureisen. Roberto hingegen bekam nur 15 Tage single entry mit 30 Tagen Zeit zum Einreisen. In 30 Tagen waren wir gerade einmal in Turkmenistan. Das musste ein Fehler sein. Wir fragten noch einmal bei der netten jungen Frau am Schalter und wurden bitter enttäuscht. Die hatte Roberto 30 Tage eingeklebt, doch der Botschafter persönlich hatte das geändert. In Mexiko hätte Roberto ein 90-tägiges Visum bekommen, aber „hier ist nicht Mexiko. Jede Botschaft hat da ihre eigenen Regeln und Bestimmungen“. Schade. Dieses Visum war wirklich herausgeworfenes Geld. Wir werden es in Usbekistan oder Kirgistan noch einmal versuchen.

Visum: 30 Tage Single entry, nicht datumsgenau mit 90 Tagen Einreisezeit für Annika (deutscher Pass), 15 Tage, Single Entry, nicht datumsgenau mit 30 Tagen Einreisezeit für Roberto.

Dauer: 4 Tage bei normaler Bearbeitungszeit

Visa Roberto KRG

Visa Roberto KRG

Tag 9 – Kirgisische Botschaft Teil 2: Nach einer Woche durften wir unsere Reisepässe abgeben. Eigentlich sollte die weitere Bearbeitung nun nochmals 4 Tage dauern, doch wir wurden gebeten, bereits am nächsten Öffnungstag wiederzukommen.

Tag 10 – Kirgisische Botschaft Teil 3: Es war so weit. Unsere Visa waren fertig. Wenige Tage nach meiner Beantragung hatte sich ein neues Gesetz durchgesetzt, nach dem Deutsche und andere 43 Staaten für die Einreise von bis zu 60 Tagen kein Visum mehr brauchen. Ich weiß nicht, ob das der Botschaft schon vorher bekannt war, aber ich habe mich sehr über das zum Fenster hinausgeworfene Geld geärgert. Dennoch – die Visa waren fertig und Einsatzbereit.

Visum: 15 Tage, Double entry, Datumsgenau eingetragen

Dauer: 12 Tage bei normaler Bearbeitungszeit

Visas Iran

Visas Iran

Tag 11 – Informationen über Pakistanische und Indische Visa: Das pakistanische Visum gab es bis Oktober 2011 noch direkt an der Grenze. Mittlerweile muss vor der Reise ein Visum eingeholt werden. Seit neustem geht das auch nur noch vom Heimatland aus. Selbst wenn es in Teheran ginge würde mir die deutsche Botschaft keine Konsularische Bescheinigung zur Visabeantragung ausstellen. Auch nicht wenn ich als gefährlich eingestufte Gebiete großräumig umginge. Roberto bekam von seiner Botschaft zwar ein solches Schreiben, aber da wir gemeinsam reisen half es ihm nicht.

Für das Indien Visum muss ein bestätigtes Flugticket vorgezeigt werden. Ein solches kann man buchen und bei einigen Fluggesellschaften wieder stornieren, doch das Indien Visum hilft mir ohne Pakistan Visum auch nicht weiter. Beide Visa liegen zurzeit auf Eis. Wir versuchen es in Usbekistan oder Kirgistan noch einmal.

Fazit: Wir haben fast 450 € für uns beiden ausgegeben plus Tickets für 24 U-Bahn Fahrten, diverse Sammeltaxifahrten, Kopien und Passfotos. Nun kleben Aufenthaltsberechtigungen von 80 bzw. 65 Tagen (China) in vier Ländern in unseren Pässen. Gedauert hat der Spaß über zwei Wochen.

Das war also die Vorbereitung. Doch ich bin mir jetzt schon sicher, dass wir jeden Cent und jede Minute gut angelegt haben. Menschen, Kulturen und Orte anderswo kennen zu lernen hilft sowohl uns als Menschen dabei, unsere Persönlichkeiten weiterzuentwickeln und Neues zu lernen, als auch dabei das soziale Mitgefühl global zu stärken. Wir fühlen mit den Menschen anderswo deutlich stärker mit, wenn wir selbst im Land waren und Freundschaften geschlossen haben. Nach einem knappen Jahr Radreise jubeln wir bereits 13 Ländern beim Fußball zu, können „Danke“ in vielen Sprachen sagen und haben unzählige Freundschaften geschlossen. Eine Erfahrung die anhält und die uns niemand wieder nehmen kann. Wir blicken nach vorne und freuen uns auf die hart erarbeiteten Stans.

  1. Pingback: Life in Tehran | | Tasting TravelsTasting Travels

  2. Teresa says:

    Hi Annika,
    ich bin mir sicher, dass sich Eure Arbeit und die hohen Kosten auszahlen werden.
    Ihr werdet sicherlich wieder tolle Freundschaften schließen und viele Botschaften um die Welt tragen. Ich bin stolz auf Euch und freue mich ein kleiner Teil davon zu sein!

    • Tasting Travels Team Tasting Travels Team says:

      Teresita, ich bin selbst auch schon ganz gespannt und bin sicher, dass Geld und Nerven gut angelegt sind. Ich halte dich auf dem Laufenden was das Indien- bzw. Pakistanvisum angeht, zwecks winterlichem Besuch :-) Viele Grüße und Küsse! Annika

  3. Gaby und Werner says:

    Hallo Annika und Roberto,

    viele Grüße von Gaby und Werner und weiterhin viel Glück, viel Spaß und viel… für Euren weiteren Weg.

    • Tasting Travels Team Tasting Travels Team says:

      Hallo ihr beiden! Wie lieb, dass ihr uns schreibt! Ich freue mich total! Bald schreiben wir auch wieder mehr Eintraege auf Deutsch, so koennt ihr uns weiter verfolgen – versprochen! Ganz liebe Gruesse auch von Roberto,
      Annika

  4. Pingback: Visa hassle in Tehran | Tasting Travels

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